Montag, 19. April 2010

Claude Monet: Impression, aufgehende Sonne


Claude Monet

Entstanden: 1872

Musée Marmottan, Paris

Öl, Leinwand, 48 X 63 cm




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Ausstellung

Vom 15. April bis 15. Mai 1874 stellte Monet mit Camille Pissarro, Alfred Sisley, Auguste Renoir, Paul Cézanne, Edgar Degas und insgesamt dreißig anderen Künstler ihre Bilder in eigener Regie aus, da sie im Pariser Salon meist zurückgewiesen wurden. Die meisten Besucher waren angesichts der Experimente entsetzt und empörten sich über derartige "Schmierereien". Das größte Aufsehen erregte Monets Bild, von dem die meisten Betrachter behaupteten, sie könnten gar nicht erkennen, was überhaupt dargestellt sei.

Die Kritik an der mangelnden Ausführung der ausgestellten Bilder, die nichts weiter als Skizzen seien, bewirkte, dass die Besucher ausblieben und die Kosten nicht gedeckt werden konnten. Dennoch bürgerte sich der Begriff „Impressionisten“ rasch ein und wurde von den an weiteren Ausstellung teilnehmenden Künstler bewusst gewählt, als sie ihr den Titel „Exposition des Impressionistes“ gaben.

Name

Monet schuf dieses Bild während eines Aufenthaltes in Le Havre von einem hoch liegenden Hotelfenster aus. Mit seiner Skizzenartigkeit stellte es etwas vollkommen Neues dar und wurde dafür heftig kritisiert. Wegen des hohen Abstraktionsgrades habe er das Gemälde nicht Hafen von Le Havre nennen wollen und sagte:

Ich sollte einen Titel für den Katalog angeben; da ich das Bild schlecht „Ansicht von Le Havre“ nennen konnte, sagte ich: „Nennen Sie es Impression.“

Am liebsten hätte Monet alle seine Bilder so betitelt.

Raub

Am 27. Oktober 1985 drangen bewaffnete Räuber während der Öffnungszeiten in das Musée Marmottan Monet ein und rissen das Bild Impression, Sonnenaufgang sowie acht weitere Werke Monets von den Wänden. Die Bilder wurden erst fünf Jahre später wiedergefunden.

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